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Aufsicht welche verfertigen lassen, wo sie also vermuthlich zuhaben sein werden. — Ich bin zu wenig mit der Geschichteder Musik und der musikalischen Instrumente bekannt, umzu wissen, ob man nicht schon versucht habe, Saiteninstru-mente zu blasen. So sonderbar der Gedanke von Anfangscheint, so sieht man doch bei der Äolusharfe die Möglichkeiteines solchen Instrumentes ein, denn wenn der natürliche WindTöne auf Saiten hervorbringt, und zwar solche anmuthigeund sanfte, warum sollte der aus einem Blasebalg, wie beider Orgel, es nicht auch können? Freilich mag wohl Vielesvon dem Reiz dieses luftigen Harfenspiels, und was die Hörermit so vieler Begeisterung davon reden macht, hauptsächlichmit in dem Umstand liegen, daß die Töne so ganz ohne allesZuthun der Kunst von selbst gleichsam entstehen, und dadurchunvermerkt die Seele auf höheres Zaubcrwerk leiten, unterdessen Einfluß sich gefühlvolle Menschen zur Erhöhung unschul-digen Vergnügens oft vorsätzlich und gern schmiegen, so sehrsich auch sonst ihre wachende Vernunft dagegen empören mag.— Zum Beschluß merke ich noch an, daß diese natürlicheÄolusharfe also angenehmer klingen muß, als die Musikder noch natürlicheren Äolusorgeln, womit uns zuweilenbei einem Regcnwindchen unsere schlecht verwahrten Fensterund Thüren unterhalten. Jedoch erinnere ich mich, in einemGartenhause, wo die Ritzen in Fenstern und Thüren, durchdie Stäbe verschlossener Sommerläden gar mannichfaltig an-geblasen wurden, auch angenehme Töne gehört zu haben. Es
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