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6 (1845)
Entstehung
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Lüftchen seine Blätter bewegte, ließ entzückende Töne hören, diemit dem Winde sich hoben und sich mit ihm wieder verloren.Eine Stelle in des phantasiereichcn Zauberers, Spenser'slluins ob liiuo, werde ich daher nicht müde zu lesen. Er sahOrpheus Harfe nach dem Himmel steigen, und hörte in diesemFluge die Saiten von dem Winde gerührt himmlische Töne ver-breiten. Ich setze sie ganz her:

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Nach Allem, was ich von der Äolusharfe gehört und gele-sen habe, ist durch sie meine Vorstellung givßtentheils realisirt,und was würde ein solches Instrument in Deutschland unterden Händen der Hrn. Chladni') und Quandt") nicht wer-den können? Ich theile deßwegen eine kurze Nachricht davonaus einem beträchtlichen Ouartanien mit, der unter einer Menge

') Ernst Florenz Friedr. Chladni, geb. zu Witten-berg 1756, gest. zu Breslau in seines Freundes SteffensHause 1827.

") Quandt, Dr. der Medicin; geb. zu Niesky bei Görlitz,gest. 1806. Erfinder der Glaslattenharmonica. Schrieb u. a.Versuche über die Äolsharfe 1797. Nach Chladni einer derscharfsinnigsten Aknstikcr.