Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
457
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Von der Electricität.

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jedesmal die gleichnamige Electricität des Kuchens;hingegen nach der Fingerberührung und Funkenent-stehung, und an dem in beträchtlicher Fernawieder von dem Kuchen unberührt und isolirt in dieHöhe gehobenen Deckel, keine Electricität. Berührtman ihn hingegen, ehe man ihn aufhebt, so zeigt er,nach dem Abheben, die der Kuchenelectricität entge-gengesetzte Electricität. Sie ist ihm mithin nichtdurch den Kuchen mitgetheilt, sondern durch Ver-tlieilung bei der Fingerberührung auf ähnlicheWeise, wie dem Leiter in der electr. Atmosphäre(vergl. oben) in ihm erregt worden. Auf ähnlicheArt wie in der L. Fl. wird übrigens in dem Deckelund dem Kuchen, die einmal erregte Electr. gebun-den, und in gleichmässiger Spannung erhalten.Berührt man mit einem Finger die nicht isolirte Ba-sis, und mit dem andern den isol. darauf gelegtenDeckel; so entladen sich beide durch einen Erschüt-terungsfunken, und beide Electricitäten sind gänzlichindifferenzirt. Statt den Kuchen mit dem Fuchs-schwänze zu peitschen, um ihn electr. zu erregen,kann dieses auch mittelst der Eleclrisirmaschine ge-schehen; legt man nämlich auf die isolirte Basis denDeckel, berührt ihn mit dem Finger oder einem an-deren nicht isolirten Leiter, während man die Scheibedurch eine E. Maschine positiv electrisirt, so ist derElectrophor vollkommen dem gepeitschten gleich. Be-rührt man mit dem Deckel nach geschehener Be-rührung und Aufhebung den Knopf einer LeidnerFl.; und hält dabei ihre äussere Beleg, in der Fland,oder setzt sie einer leitenden Verbindung aus; oderberührt umgekehrt die äussere Beleg, etc. (vergl.oben) so wird die L. Fl. nach und nach geladen.