Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
452
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I. Theil. V. Capitel.

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Temperatur desselben bestimmt wird, die Continuitätder Belegung und deren verschiedenen glatten Oberflä-chen, die mehr oder weniger Trockenheit der Luft etc.Veränderungen in der Ladung zu bewirken, die derAbsicht des Experimentators zuwider sind (Vergl.Bohnenberger s Beiträge etc. I. St. S. 1. f. u. II. St.S. 11. f.) Ist die geladene Flasche oder Tafelvollkommen isolirt, so zeigt keine der einzeln be-rührten Belegungen einen Funken, und verliert ihrenZustand bei trockner I.uft in langer Zeit nicht; jasie behält ihn sogar, wenn die dazu besonders einge-richteten beweglichen Belegungen einzeln durch iso-lirte Substanzen getrennt werden; und zeigt ihn beinachlieriger Annäherung derselben und Verbindungmittelst leitender Substanzen wieder. Verbindet inanbeide Belegungen der geladenen Flasche durch irgendeine leitende Substanz (Ers chü tte rungsk reis) jso entladet sich die Flasche, und der dadurch erzeugte,jedoch bei jeder Flasche seine Grenze habende Schlagist um so stärker, als zur Ladung mehr Funken derElectr. Maschine entnommen wurden. Berührt manden Knopf einer nicht isolirt geladenen Flasche, undsetzt dadurch eine unvollkommene Leitung zwi-schen beiden Belegungen, so entladet sie sich in kur-zer Zeit ohne Erschütterung. Würde bei der Ladungdas Maas der Funkenvertheilung überschritten, oderdie Flasche überladen, so entladet sie sich vonselbst über den unbelegten Rand, und oftmals wirdsie dabei zerschmettert. Bei gleicher Leitungsfähig-keit mehrerer leitender Substanzen nimmt der Er-schütterungsfunken stets den kürzesten Weg; und derdie Entladung vermittelnde Leiter wird übrigens (selbstwenn er auch isolirt ist) nicht selbst electrisirt. Be-