Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
451
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Von der Electricität.

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Flaschen (oder statt derselben belegte Tafeln), zu-\

sammen verbunden, bilden die electrisclie Bat-terie, deren Grösse nach dem Inhalt der belegtenFlächen bestimmt wird. Um die einzelne Flasche(oder die Batterie) zu laden, oder zu electrisiren,fafst man sie entweder an der äusseren Belegung, undbringt den Knopf derselben gegen den Conduclor derElectr. Maschine , oder man fafst sie an dem Knopf,und berührt den Conductor mit der äusseren Bele-gung. Flat man die Flasche isolirt, und bringt ineinem geringen Abstande von der äusseren Belegungeine Ableitung an, so bemerkt man bei jedem zwi-schen dem Knopf und dem Conductor sich erzeugen-den Funken, einen anderen zwischen der äusserenBelegung und der Ableitung. Indem nämlich die in-nere Beleg. :+E von dem Conductor erhält, wirdan der äusseren eine entsprechende Quantität Tf Erelativ gebunden, und mithin ihr +.E frei, welches,wenn es nicht abgeleitet wird, auf den inneren Be-leg zurück wirkt, und so die Ladung der Flascheunmöglich macht. Der electr. Zustand der äusse-reu Beleg, ist daher stets (bei einer geladenen Fla-sche) dem der inneren entgegengesetzt. Am schnell-sten wird die Flasche geladen, wenn man die eineBelegung mit dem isolirten Reibzeuge, die anderemit dem Conductor der Maschine in leitende Berüh-rung setzt. Die Dicke des Belegs trägt zur Stärke derLadung (die bei übrigens gleichen Umständen vonder Grösse der Belegungsfläche abhängt) nichts bei,wohl aber vermögen die mehr oder minder isolirendeBeschaffenheit des Glases (das bei dem wenigstenAlkaligehalt am mindesten isolirt) die zum Theil vonder grösseren oder geringeren Dicke, Pieinigkeit und