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L Theil. V. Capitel,
dabei nach zwei gegen überstellenden Richtungen ei-ner Linie (mit der Richtung seiner Blätter und Strei-fen gleichlaufend) ein lebhaftes + und — electriscliesLeuchten, und das Electrometer zeigt beide Electrici-täten an. Der Pol, der durch dieses Erwärmen ne-gativ wurde, wird beim Erkalten positiv. Erwärmt. man das eine Ende (Pol), während man die andereerkältet, so bekommen beide eine Electricität. DurchReiben kann man entweder eines oder beide En-den positiv machen. Berührt man ihn während derErwärmung oder Erkältung mit einer leitenden Sub-stanz, so erhält er die entgegengesetzte Electricität, andem einen oder beiden Enden, von derjenigen, die ersonst erhalten haben würde. — Läfst man zwei ent-gegengesetzte electr. Körper sich durch gegenseitige Be-rührung erschöpfen, und trennt sie dann wieder, sozeigen mehrere Körper der Art eine bedeutende NeL-gung die verlornen Electricitäten wieder anzunehmen,es ist mithin bei der Berührung der 'verschiedengear-tete electr. Zustand noch nicht absolut aufgehoben,sondern nur unterdrückt worden. Begcaria nenntdieses die vindizirende Electricität, und hatdarüber in seiner Electrisirkunst Th. II. Abschn,VI. mehrere Beobachtungen niedergelegt. — So gehtauch ein Electrometer, welches in der Nähe derErde, Mauern, Bäume u. s. w. negativ war, in denpositiven Zustand über, wenn man es an heiterenTagen nicht zu langsam (d. i. erschütternd? K)vom Boden erhebt. Eine senkrecht schwebende Kupfer-stange erhält an einem Ende + anr anderen — E.
6) Alle diese Beobachtungen zeigen deutlich, dafsjeder Körper beide electrische Zustände +und — E anzunehmen und zu wechseln im