Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
428
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I. Tlieil V. Capitel.

IIawksbee (vergl. oben) Glaskugeln zur Electricitäts-erreguug angewendet; Hausen (novi profectus in hi-storia electricitatis. Lips. 1745. 4.) führte ähnlicheMaschinen zuerst in den physicalischen Unterrichtein, und Bose in Witte n b e r g , Winkler in L eip-zig und Gokuon in Erfurt gelangten auf diesemWege zu .sehr verstärkten Graden der Electricität.Die wesentlichen Theile einer Electrisirmaschinesind glattes Glas (in Kugeln oder Sphäroiden-Cy-linder - oder Scheibenfonn) oder statt dessen Taffet,wollenes Zeug, gefirnifstes Holz u, m. dgl., welchesisolirt gestellt, bequem gegen das Reibzeug gerie-ben werden kann. Das Reibzeug besteht am be-sten aus Taffet oder Leder, welches nachdem esmit Bernsteinfirnifs überzogen, mit einem sogenann-ten Amalgam d. i. einer Verbindung mit Quecksil-ber, mit anderen darin auflöslichen Metallen, bestri-chen wird. Am gewöhnlichsten wählt man das auseinem Theile Quecksilber und fünf Theilen geschmol-zenem Zinke bestehende KiENMAYER.sc.he Amalgam,welches mit etwas Kreide, Unschlitt oder Fett feinzerrieben und dadurch, so wie durch künftige, beimReiben stets wechselnde Luftberührung stets mehroder weniger oxydirt wird. Es mufs öfters nach je-desmaligem Trockenwerden auf das seidene oder le-derne Kissen getragen werden, bis es dick genug auf-liegt. Vergl. Journal de Phys. Aout 1788. p. 96 wozuerst ein etwas abweichendes aber minder zweckmäs-siges Verhältnifs , nämlich 2 Theile Q. 1 Theil Zinnund 1 Theil Zink (Woeff setzt so viel feines Silberzu als das Q. verquicken kann) vorgeschlagen wurde.Eckartshausen (natürliche Magie) schlägt ein Phos-phor haltiges Amalgam als sehr wirksam vor. Adams