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1 (1810)
Entstehung
Seite
419
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Von der Electricilät.

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gegeben werden, 'wenn Ss. Zitterstoff aufhörtblols hypothetisch zu existiren.

4) Eine Menge von Phänomenen, welche tlieils un-sere Sinnesorgane auf eine eigentliiimliche Weise affi-ciren, tlieils eben iso besondere Wirkungen auf an-dere Substanzen, die mit den das Phänomen gewähren-den Körpern in Berührung gesetzt sind, ausüben, ma-chen für uns elect rische Verhältnis wahrnehmbar,und werden insgesammt unter der Benennung elec-trische Erscheinungen begriffen. Ohnerachtetsie mit fast allen übrigen Naturthätigkeiten in Bezie-hung stehen, und mit mancher derselben, z. B. mitdem Magnetismus, grosse Aehnlichkeit und lebhaftenVerkehr haben; so sind sie doch eigenthümlicli ge-nug, um von diesen gehörig unterschieden werdenzu können; und bei aller Verschiedenheit die unterihnen selbst statt findet, kommen sie doch darinüberein, dafs sie als Erfolge der Flächen Wirkungder Körper hervorgehen, und mithin die Electricjtätüberhaupt als Flächenphänomen auffassen lassen.

5) Hat man in dem obigen Vers, anstatt des Bern-Steins einen Glascylinder oder eine Glasscheibe durchReiben electrisirt ( so bemerkt man ausser denen dortangeführten Phänomen noch folgende: das der Scheibegenäherte Gesicht erhält eine ähnliche Empfindungals diejenige ist» welche Spinnweben verursachen wür-den , die man öfters übers Gesicht zieht; die Kopf-haare bewegen sich gegen die Scheibe, und zugleichbemerkt man einen eigenthümliclien Phosphor (oderVielmehr dem braunen Wallfischthrane) ähnlichen Ge-ruch, und nähert man der Röhre oder Scheibe denKnöchel eines Fingers, so entwickelt sich plötzlich mitGeräusch ein Funke (Scintilla electrica, zuerst von

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