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1 (1810)
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408
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I. Tlicil IV. Capltel,

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Neigungsnadel gegeben, wo die Nadel mit Za-pfen versehen ist, an welchen sie in der Mitte einesRinges hängt. Die Nadel mui's im magnet. Meri-diane liegen, weil ausserdem, wenn ihre Axe nichtdarin ist, die Neigungen grösser sind, und wenn siejenen Meridian gar rechtwinklicht durchschneidet,sie völlig senkrecht steht. Gute: Inclanationsna-deln gehören zu den Seltenheiten; v. Humboldt hernutzte neuerlichst eine solche, um die Stärke dermagnetischen Erdanziehung an verschiedenen Ortender Erde zu bestimmen. Saussures Magnetome-ter, ein leichtes Pendel mit einer kleinen eisernenKugel am unteren Ende, zu ähnlichen Bestimmun-gon von ihm angewendet (Voyage dans les alpes. I.Neufchatel 1779. 4. p. 375 II. Geneve 1786. p.343) gehört auch hieher. Nach Coulomb verhältsich die Kraft, welche erfordert wird, urn eine Magrnetnadel in irgend einer Entfernung von ihrem Me-ridiane zu erhalten, genau nach dem Sinus desWinkels, welchen die Richtung dpr Nadel mit ih-rem Meridiane macht; vergl. Grens Journ. d. Phys.II. 3. S. <298. Ueber Vasallis Magnete ohne Abwei-c-hung und Neigung (die jedoch beider Veränderlich-keit wegen stets unvollkommen sind), veigl. GilbertsAnnal. III. 1. S. 116,

2) Unter dem magnet, Aequator ist die Nei-gung der Nadel =0, unter den magnet. Polender Erde 90°. Nördlich vom magnet. Aequator,also auf dem gröfsten Theile der nördl. Erdhalbku-gel, neigt sich der Nordpol der Magnetnadel (dev ;wenn diese Neigung wie überhaupt Erfolg der Anzie-hung des ungleicharmigen Pols der Erde ist, eigent-lich Südpol der Nadej, und ihr Südpol Nordpol heis-