I. Tlicil IV. Capltel,
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Neigungsnadel gegeben, wo die Nadel mit Za-pfen versehen ist, an welchen sie in der Mitte einesRinges hängt. Die Nadel mui's im magnet. Meri-diane liegen, weil ausserdem, wenn ihre Axe nichtdarin ist, die Neigungen grösser sind, und wenn siejenen Meridian gar rechtwinklicht durchschneidet,sie völlig senkrecht steht. — Gute: Inclanationsna-deln gehören zu den Seltenheiten; v. Humboldt hernutzte neuerlichst eine solche, um die Stärke dermagnetischen Erdanziehung an verschiedenen Ortender Erde zu bestimmen. Saussure’s Magnetome-ter, ein leichtes Pendel mit einer kleinen eisernenKugel am unteren Ende, zu ähnlichen Bestimmun-gon von ihm angewendet (Voyage dans les alpes. I.Neufchatel 1779. 4. p. 375 II. Geneve 1786. p.343) gehört auch hieher. — Nach Coulomb verhältsich die Kraft, welche erfordert wird, urn eine Magrnetnadel in irgend einer Entfernung von ihrem Me-ridiane zu erhalten, genau nach dem Sinus desWinkels, welchen die Richtung dpr Nadel mit ih-rem Meridiane macht; vergl. Grens Journ. d. Phys.II. 3. S. <298. Ueber Vasalli’s Magnete ohne Abwei-c-hung und Neigung (die jedoch beider Veränderlich-keit wegen stets unvollkommen sind), veigl. GilbertsAnnal. III. 1. S. 116,
2) Unter dem magnet, Aequator ist die Nei-gung der Nadel =0, unter den magnet. Polender Erde 90°. Nördlich vom magnet. Aequator,also auf dem gröfsten Theile der nördl. Erdhalbku-gel, neigt sich der Nordpol der Magnetnadel (dev ;wenn diese Neigung wie überhaupt Erfolg der Anzie-hung des ungleicharmigen Pols der Erde ist, eigent-lich Südpol der Nadej, und ihr Südpol Nordpol heis-