Von der Anliaft. u. Zusammenhalt, d, Körper, lög
die beiden Arme des Hebels genau in einer ho-rizontalen Ebene liegen; man stelle hierauf inder Nähe der Vorrichtung einige Schaalen mitmassig warmen Wasser, und beobachte die Lageder Glastafel nach Verlauf von ohngefähr einerhalben Stunde: sie wird beträchtlich gesunkenund der längere Arm verhältnifsmässig höher ge-stiegen seyn. Hat man dabei am äussersten Endedes längeren Arms eine unbewegliche bogenför-mige Scale angebracht, deren o Punct in derhorizontalen Richtung der im Gleichgewichteschwebenden Arme gezeichnet ist; so kann manüber und unter dem Null die Scale in gleich-grosse Grade theilen, von denen dann die unte-ren die Grade der Trocknifs, und die oberendie der angezogenen Feuchtigkeit anzeigen. Indem M.aase wie der längere Arm steigt, ist dieGlastafel durch angezogene Feuchtigkeit mehrfeucht und schwerer, und in dem Maase wie erunter der horizontalen Richtung herabsinkt trock-ner geworden.
1) Von einer ähnlichen Einrichtung ist das (zugenauen Beobachtungen nicht hinreichende) Hoch-heimers che Hygrometer; ausserdem gehören zu denvorzüglicheren Hygrometern noch folgende: Lo-
witzens und Lüdickens Steinhygronieter; verschie-dene Holz- Darmseiten- Grannen- Papier- Elfen-bein und Borstenhygrometer; von Saussure’s (Men-schen-) Haarhygrometer; das Federkiel- und Frosch-