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I. Theil. III. Capilel.
11) Elastische Flüssigkeiten adhäriren festen undliquiden Stoffen in verschiedenen Graden der Stärke;Lieber verdienen die Atmosphären und die lufiartigenAusfüllungsmassen poröser Körper gezähll^zu werden;vergl. §. 85 - N - 9 -
12) Oftmals ist diese Anziehung so stark, dal's mehr
oder weniger elastische Flüssigkeiten zur liquiden Zu-standsform zurückgebracht werden, und dann als tropf-bare Massen adhäriren. Besonders zeigt sich diesesbei dem Dunst- Dampf-joder luftförmigen Wasser,und man nennt diejenigen Körper, -welche das Was-ser auf diese Weise anziehen: hygroscopische
Körper, und wenn sie bei bestimmten Beobachtun-gen benutzt werden, um die Menge des anziehbarenWassers in der freien Luft oder in einem bestimm-ten Raume auszumitteln : H ygromete r.
B) Von der hygr 0 s c epischen Beschaffenheit der Körper.
§• 90 .
XVI. Vers. Eine Glasschaale die vier UnzenWasser fassen kann, fülle man zur Hälfte mitconcentrirter färben lose Schwefelsäure (nichtrauchenden Vitriolöle), bringe sie auf einer ge-nauen Waage ins Gleichgewicht, und lasse siein dieser Lage eine Stunde (noch besser bis zumnächstfolgenden Tage) stehen — statt der Schwe-felsäure kann auch trockner neutraler salzsaurerKalk oder ätzendes Kali gewählt werden; — dieSchaale mit der Säure wird nach und nach tieferehrabsinken, und ein merkliches Gegengewicht