Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
347
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Von dem Drucke flüssiger Körper, 347

her im Verhältnifs des Quadrates der Geschwin.

di^keit zu,

1) Ein Pendel, welches mit der breiten Seite derLinse gegen die Luft schwingt, kommt eher zur Ruhe,als wenn es änit dem scharfen Tlieil der Linse dieLuft durchschneidet. Es schwingt längere Zeit in derGuERiKESchen Leere (vergl. oben) als in der gewöhn-lichen Luft, und in dieser länger als im Weingeist,und in diesem längere Zeit als im Wasser etc. Schnell-seegelnde Schiffe haben eine vorn mehr zugeschärfteGestalt; der vorwärts gestreckte mit dem Schnabelsich endende Kopf der Vögel, erleichtert ihren Flug;die Lage der Fische im Wasser ihr Fortschwimmen;der Nutzen der Fallschirme etc,

2) Auch der specifisch schwere Körper kann imWasser ,<ün der Luft etc, schwimmen (natare, nager)wenn er durch Geschwindigkeit im gleichmässigenSchlagen gegen die Wasser- oder Luftsäulen, denWiderstand derselben gehörig erhöht. So schwimmendie Vögel in der Luft, dadurch, dafs sie mit ihrenFlügeln die Luftsäulen schneller schlagen als dieseauszuweichen im Stande sind. (Ueber den Wider-stand, welchen die Flügel der Vögel in der Luft bil-den, von J. J, Prechtl in Gilberts Annal. XXX.3. S. 30z ff.) Nutzen der Schwanzfedern der Vögel,des Steuerruders der Schiffe etc, Dafs die vierfüssi-gen Thiere leichter schwimmen als der Mensch, hathauptsächlilch in der Stellung ihres Kopfes und demLigamento nuchae seinen Grund, indem sie nicht ge-zwungen sind, einen Tlieil ihrer Muskelkraft daraufzu verwenden; den Kopf aus dem Wasser hervorrageti»1 machen fVergl. BiZiNin Hamburg. Magaz. I. S.3517).