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I. Theil. II. Capitel.
V. 154 etc.; die Wirkung des ujUerbrocjienenHebers, Kirchers Brunnen etc. vergl, oben.
Vom Vcrhcilhtifs flüssiger und fester Körper im Zustande derBewegung mit einander verbunden ; oder voi$ der Hydrodynamik.'
§■ 87.
Jeder feste Körper der sieh in einem flüssi-gen bewegt, und jeder tropfbare der sich in ei-nem elastischflüssigen Medio fortbewegt, mufsa) den Zusammenhang der Theile des Mediumstrennen, b) dieselben zur Seite schieben, c) dieReibung überwinden, und d) ihnen dadurch einegrosse Geschwindigkeit ertheilen; wodurch seineBewegung geschwächt und endlich ganz aufge-hoben wird, wenn er nicht von aussen her im-mer neuen Zusatz von Bewegungskraft erhält.Vergl. §. 09 ff. Je stärker daher jener Zusam-menhang, je grösser die Dichtigkeit des Mediums,je häufiger die Reibung, und je ausgedehnter dieFlächengestalt des fortbewegten Körpers ist, umso grösser wird die Gegenwirkung des Mediumsseyn, und um so eher wird der Körper zur Ruhekommen. Feiner in dem Maase wie die ertheilteGeschwindigkeit des bewegten Körpers zunimmt,wächst auch der Widerstand von Seiten des Me-diums; indem in derselben Zeit eine grössereMenge von Massentheilen aus dem Wege ge-räumt und ihnen dabei eine grössere Geschwin-digkeit ertlieilt wird. Der Widerstand nimmt da-