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I. Theil. II. Capitel.
rung gemäfs alle feste und liquide Körper mehr oderweniger Luft beigemengt, oder als dichtere Atmos-phäre umschwebend enthalten, so sollte diese wenig-stens bei sehr porösen Substanzen z. B. IIolz, zuvorsoviel wie möglich durch langes Liegen in dem Was-ser herausgebracht werden, um wenigstens einenLufsgehalt übrig zu behalten, der der Luftmenge desWassers näher kommt; weil sonst immer nur mitt-lere specifische Gewichte erhalten werden. VieleKörper sind an sich schwerer als das Wasser, ihrebeigemengte Luft (oder andere leichte Körper) be-wirkt aber ein mittleres specifisches Gewicht von ge-ringerer Dichtigkeit als das Wasser; z. B. hohle Me-tallkugeln, Kohle, Holz etc.
7) Bei leichteren Körpern (als das Wasser) läfstsich das specifische Gewicht auch noch ausser deroben angegebenen Methode dadurch finden, dafs mansie mit schwereren Massen z B. mit Metallen mit-telst eines Pferdehaars verbindet; das Metallstückbraucht nur so grofs zu seyn als nötliig ist, denleichteren Körper unter das Wasser zu ziehen. Manbestimmt dann den Verlust beider im Wasser, undden des schwereren für sich und zieht dessen Verlustvon ersterem Verluste ab; der Rest giebt dann dasGewicht des Wassers an, welches mit dem leichterenKörper gleiches Volum hat etc. Auch kann man sichstatt des MetalLes eines Glaseimers zum Schwerma-chen bedienen, der auch zugleich beim Abwägen derPulver benutzt werden kann.
8) Ist der zu bestimmende Körper im Wasser lös-lich , so bestimmt man sein Gewicht in absolutenAlkohol, oder wenn er sich auch hierin löst: in recti-ficirtem Terpentinöl, und da die specifischen Gewichte