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1 (1810)
Entstehung
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292
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I. Theil. II. Capitel.

stände), so würde es bis zu der Höhe steigen,von welcher es im längeren Schenkel herabfiel.

1 ) Verschliefst man die Mündung ries kürzerenSchenkels mit einem Deckel, so erleidet derselbe vonunten her von dem darunter befindlichen Wasser ei-nen Druck, der dem Drucke einer Wassersäule, welch©den Deckel zur Grundfläche und die Wasserhöhe imlängeren Schenkel über der in dem kürzeren zurHöhe hat, gleich ist. Hieher gehört Worffs anato-mischer Heber (dessen nützliche Versuche, Th. I.Cap. 3. §.58.) und Gravesandes hydrostatischer Bla-sebalg (Eiern, phys. mathemat. L. II. c. 2. Exp. 5. §.729).

2) Zu den lezteren Abänderungen des obigen Ver-suchs gehört die Einrichtung der laufenden Brun-nen und der (hydrostatischen) Springbrunnen.

3) Ist der eine Schenkel zu eng, so dafs er sichden (noch zu berücksichtigenden) Haarröhrchen nä-hert, so wird das Wasser darin (vermöge verhältnifs-mässig zu sehr erhöheter Adhäsion) höher steigen,wie es obigem zufolge sollte.

§ 77 «

X. Versuch. Eine wie im vorigen Versucheangewendete Glasröhre, fülle man im kürzerenSchenkel mit Quecksilber ( oder gefärbtem Salz-waSser), im längeren mit Wasser (oder Brannt-wein und Oel); da die Dichtigkeiten heider Flüs-sigkeiten ungleich sind, so werden sie nur dannins Gleichgewicht kommen, wenn die Gewichtebeider Flüssigkeitssäulen gleich sind. Das Was-ser als die leichtere Flüssigkeit, wird daher um