c<jo I, Tlieil. II. Capitel.
verbindet man eine offene Glasröhre mit einer vongefärbtem Wasser angefüllten Blase,, und taucht dieBlase in anderes Wasser, so wird das gefärbte derBlase in die Glasröhre um so mehr in die Höhe ge-drückt werden, je tiefer man die Blase senkt; eineleere, dünne, mit platten Seitenflächen versehene,verstopfte gläserne Flasche zerbricht, wenn sie tiefunter Wasser, noch eher wenn sie unter Quecksilbergetaucht wird; Segners hydraulische Maschinen, oderWasserrad, die durch den Seitendruck des Wassers inBewegung gesetzt wird. Barkers Mühle ohne Radund Drilling etc.
§. 76.
IX. Versuch. Eine gebogene mit einem kur-zen und einem langen Schenkel versehene an bei-den Enden offene Glasröhre, werde mit ihrenMündungen aufwärts gekehrt in einem passen-den Stative festgestellt. Man giesse hierauf inbeide Mündungen eine gleichartige Flüssig-keit z. B. (gefärbtes) Wasser oder Quecksilber;sie wird aus beiden Schenkeln in den horizon-tal liegenden Tlieil der Rohre laufen, und sichhier ins Gleichgewicht setzen. Fährt man jetztmit dem Giessen in den kürzeren Schenkelfort, so wird sich das W'asser in den längerenhinauf bewegen, und nur dann erst in Ruheund Gleichgewicht kommen, wenn die Oberflä-chen beider Wassermengen wirklich eine gleichehorizontale Ebene bilden, und die senkrechteHöhe des Wasserstandes in beiden Schenkeln