Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
261
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Von 3er Schwere.

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Polarkreise haben mitten unter ; den Polen halbjäh-rige kalte Nächte ; in 675 0 Breite dauert der läng-ste Tag ein Monat. Die langen Dämmerungen,wodurch Abend und Morgen fast zusammengren-zen, machen, dafs die Polarnächte als Nächte nur3 Monate dauern. Eigentlich wechseln nur zweiJahreszeiten; die Kälte ist sehr heftig, häufig 4Wochen langes Gefrieren des Quecksilbers zur Folgehabend; die Wärme in der Polnähe selbst im Spät-sommer selten über 15 0 bis i6° + o. In der heisenZone, ist immerwährender Sommer; in der Näheder Wendezirkel der Wechsel von Frühling undSommer; in der Mitte der gemässigten Zone :Wechsel zwischen Frühling, Sommer, Herbst undWinter; diesseits und jenseits etwa io° um die Po-larkreise: Wechsel zwischen Sommer und Winter;

an den Polen steter Winter selten durch Frühlings-tage unterbrochen. Ausserdem theilt man dieErde noch, vom Aequator bis zu den Polarkreisenauf jeder Seite in 24 Climata, an deren Grenze derUnterschied des längsten Tages J Stunde beträgt;und von den Polarkreisen bis zu den Polen aufjeder Seite noch in 6, an deren Grenzen jener Un-terschied einen Monat ausmacht. Nimmt man beider Climabestimmung, auf Erwärmung und Ein-flufs der Erdoberfläche, auf die Witterung Rück-sicht, so unterscheidet man noch folgende: das

Alpenclima, das einzelner hoher Berge, das derGebirgsebenen, das tiefer Ebenen, das Thalclima,das waldiger Gegenden, das der Sandwüsten, dasder flachen Sumpfländer, und das der Küsten undInseln. Die specielle metereologische Geo-graphie ertheilt hierüber nähere Belehrung, Vergl.