Von der Schwere.
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Winkelgeschwindigkeit um die Sonne läuft; siesteht nämlich im Sommer weiter von der Sonneund bewegt sich langsamer fort, als im Winter,und dieser Unterschied ihrer Geschwindigkeit istso. beträchtlich, dafs die Sonne im nördlichen Theiledes Thierkreises fast 8 Tage länger als iin süd-liehen verweilt; Frühling und Sommer mithin 8Tage länger dauern als Herbst und Winter. Jedochhat man mit Hülfe der höheren Mathematik Mit-tel aufgefunden, die wahre Länge der Sonne (ih-ren Ort in der Ecliptik) für jede Zeit zu berech-nen, und so Sonnentafeln zu verfertigen, ausdenen man für jeden Tag des Jahrs die Länge derSonne, so wie ihre nördliche und südliche Abwei-chung in die astronomischen Calender über-trägt. Zu den vorzüglicheren ersteren gehören: Ta-bulae motuum solis novae et correctae ex theoriagravitatis et observationibus recentissimis erutae etc.auctor. Fr. de Zach. Gothae 1792; zu den lez-teren: die Pariser Connoissance des temps, die
Wiener astronom. Ephemeriden und das Berli-ner astronom. Jahrb. etc. — Ist die Sonne in ei-nem der Nachtgleichenpuncte angelangt, so stehtsie im Himmelsaequator und mithin gerade überdem Erdaequator; ihre Stralen werden auf beideHälften der Erde unter ganz verschiedenen Win-keln geworfen; und je schiefer sie auffallen, umso mehr ist ihre Wirkung geschwächt. Die Dauerdes Tages ist daher an verschiedenen Erdorten,nach dem verschiedenen Sonnenstände ebenfalls ver-schieden. Die unter dem Aequutor liegenden Ortehaben stets Tag und Nacht gleich; in den übrigenErdorten ist dieser Fall nur dann gegeben,
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