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1 (1810)
Entstehung
Seite
213
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Von der Schwere.

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2) Dafs jene Kraft wirklich die Schwer- oder Gra-vitationskraft sey, bewies Neuton zuerst an der zurfortdauernden Bewegung des Mondes um die Erdenöthigen Kraft. Vergl. a. a. O. Der Mond , der sicholingefähr in einer Entfernung von 60 Erdhalbmes*sern von der Erde befindet, fällt demnach gegen dieErde herab, oder wird von ihr angezogen mit einer5600 mal kleineren Geschwindigkeit, als ein Körperin der Nähe der Erde. Jndefs w ürde diese Anzie-hung ihn doch bald zur Erde hcrabbringen, wenndies einerseits zum Tlieil nicht die Anziehung derSonne (wenigstens in gewissen Stellungen) anderer-seits vorzüglich die Schwungkraft des Mondesselbst, verhinderte. Ein in der Entfernung des Mon-des von der Erde befindlicher schwerer keine Schwug-kraft besitzender Körper, würde mit einer Geschwin-digkeit von 15,094 paris. Fufs in einer Minute,

oder von 1 ? . — — = 0,00419 in einer Secunde zur3 6-0

Erde hinabfallen. Neuton schlofs ferner, dafs dieCentripetalkraft des Mondes gegen die Erde auf glei-che Weise wirke, und mit dieser übereinkomme;und dafs die Schwere im umgekehrten Verhältnissedes Quadrats der Entfernungen stehe. Vergl. §• 6i.Dieses auf alle Planeten und Trabanten an gewendet,führte ihn zu seinem Systeme der allgemeinenSchwere. Neuton a. a. O.

§. 68 .

Um die beschleunigende Kraft der allgemei-nen Schwere auf der Oberfläche der Planeten,so wie das Verhältnifs ihrer schweren Massenund deren Dichtigkeit 7, u bestimmen, ersann