Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
208
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coö

I. Theil. I. Capitel.

tungen statt findet. Denken lälst es sich indefs,dafs diese Richtungen nicht parallel, sondernauf den Mittelpunct der Erde gehen, und beisehr grosser Bogenweite wirklich convergirenderscheinen; ein Fall der eintreten würde, wennder Körper in hinreichender Erhöhung von derErde horizontal geworfen worden wäre. Er würdedann eine in sich selbst zurükkehrende Bahn be-schreiben und eine Centralbewegung um dieErde herum erhalten, die derjenigen ähnlich wäre,welche der Mond im Verhältnifs zur Erde wirk-lich durchläuft, und die überhaupt alle Traban-ten und ihre Hauptplaneten, und beide umdie Sonne, nach der durch alle Beobachtungenbestätigten Wahrheit der CopKRNicAirischen Welt-ordnung beschreiben.

1) Vergl. §. 37. u. s. f. §. 48. N. r. §. 51- N- 2.u. §. 52. etc.

2) Die Planeten oder sogenannten Irrsterne,von denen die älter bekannten sich als vorzüglich glän-zende Sterne dem beobachtenden Auge zeigen, erhiel-ten ihre Benennung wegen ihrer anscheinend unre-gelmässigen Bewegung. Ihre im Verhältnifs zu denübrigen Sternen in die Augen fallende Nähe, be-stimmte Ptolemäus, eine ,nach ihm benannte Welt-ordnung zu entwerfen, nach welcher sich die Plane-ten wie die übrigen Sterne um die Erde bewegensollten. Copernicus ein glücklicherer Forscher, ent-deckte späterhin die jetzt allgemein für wahr aner-kannte und nach ihm benannte Weltordnung, welche