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I. Theil. I. Capitel.
sich einst die Ponderabilität des electrischen Fluidums-durch Versuche bestätigen sollte, auch von derelectrischen Materie erwarten; woraus denn wohl zu-nächst der periodische Gang mancher Meteore er-läutert werden könnte. In der Folge hierüber mehr.
3) In Fig. 11. bezeichne L den Mond und T dieErde. Stehen beide in der angegebenen Richtung,so sieht man leicht ein, dafs die Theile der Erde ina stärker als die in b und c vom Monde angezogenwerden. Diese stärkere Anziehung von L gegen a,hat hier eine verminderte gegen T zur Folge, wes-halb das Wasser in a nun einen geringeren Drucknach unten und nach den Seiten ausübt, wie zuvor,und specifiscli leichter wird. Um daher im Gleich-gewicht zu seyn , wird es in a höher stehen, d. li. eswird Fluth eintreten, während in b und c Ebbe ist.Aber auch in d wird Fluth seyn, und zwar gröfsten-theils weil, da Erde und Mond sich um einen ge-meinschaftlichen Schwerpunct drehen, der nahe beider Erde fällt, d am weitesten vom Mittelpunct derBewegung entfernt ist, mithin den stärksten Schwungund dadurch eintretende stärkste Scliwereverminderunghat; theils auch weil die Anziehung des Mondes nichtblofs a, sondern auch den Mittelpunct von T trifft,und dadurch dessen anziehende Wirkung auf dschwächt. — Ebbe und Fluth sind übrigens die ge-wöhnlichen Ursachen der Strömungen des Meeres,welche durch Klippen, Felsen etc. mannichfach mo-dilicirt werden.
§. 65 .
Schon auf hohen Bergen bemerkt man (mit-telst des Pendels) eine Verminderung der Erd-