Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
199
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Von der Schwere.

hiedurch an verschieden Orten erleidet, ist über-haupt zu der, die sie unter dem Aequator er-fährt, wie das Quadrat des Cosinus der Breitedes Ortes zum Quadrate des Halbmessers derErde. Vergl. de la Lande a. a. O. §. 469.

1) Dieser Verminderung zufolge werden das Ge-wicht der Körper, der freie und beschränkte Fall unddie Pendelschwingungen, dadurch an den verschiede-nen Orten der Erde Veränderungen erleiden. Wasdas Gewicht der Körper so wie die Bestimmung derDichtigkeitsverhältnisse betrifft, so kann dieses des-halb in den Beobachtungen keinen Unterschied ma-chen , weil die Masse der Waage und die zu verglei-chenden Gewichtseinheiten, in demselben Maase ver-mehrt oder vermindert von der Schwere gezogen wer-den, als wie die zu wiegende Masse selbst; bei derBestimmung der Fallhöhe hingegen inufs die Wir-kung der Fliehkraft berücksichtigt werden , welcheBerichtigung indefs sehr leicht mit Hülfe der für denBeobachtungsort gegebenen Secundenpendellänge stattfinden kann; diese Länge mufs dann aber jene Be-richtigung bereits erfahren haben. Lalande (a. a. O.)hat diese Berichung vorgenommen, und in einer Ta-fel für verschiedene Orte der Erde, den Zusatz inLinien ausgedrückt angegeben, welchen die beobach-tete und bereits auf die §. 5g. angeführten Weisenberichtigte Pendellänge erhalten mufs, um die wahreLänge eines solchen Secundenpendels zu besitzen,welches durch die Fliehkraft nicht mehr verändertwird; und mithin der Länge eines Secundenpendelsentspräche, welche statt linden müfste, wenn dieErde ruhete. Unter dem Aequator beträgt dieser