Von der Schwere.
latio dimidiata, simplex’); hingegen diejenige Bewe-gung der zufolge er vom Anfangspunkte ausgellt, den.gleich holien Punct gegen über erreicht, und dannwieder zum Ausgangspunkte zurückkehrt, eine ganzeoder zusammengesetzte Schwingung (Osc.coinposita). Erfolgen die Schwingungen in gleichenZeiten, so nennt man sie isochronisch (Ü.cilla-tiones isochronae); die Dauer der (ganzen) Schwin-gung nennt man die Scliwungszeit (Temp. oscil-lationis).
3) Denken wir uns den Faden des Pendels als eine(gewichtslose) unbiegsame, gerade Linie, und denKörper als einen schweren Punct, so erhalten wirdie Vorstellung des einfachen oder mathemati-schen Pendels (Pend. simplex), von dem wir dasobige zusammengesetzte Pendel (Pend. com-positum) als in jedem Puncte der Linie gewichtig,mithin eine zusammenhängende Pieihe vieler schwin-gender schwerer Puncte, d. i. vieler Pendel von ver-schiedener Länge unterscheiden.
3) Die Schwingungszeit hängt a) von derGrösse des Oscillations-, Aufhebungs- oderElongationswinkeis (Angulus elevatibnis, elon-gationis) AOG (Fig. 7); b) von der Länge desPendels, die man beim einfachen Pendel von derEntfernung des Aufhängepunctes O vom schwerenPuncte C rechnet; und c, von der nicht aller Ortender Erde gleich stark wirkenden beschleunigen-den Kraft der Schwere ab.
4) Pendel bei denen Aufhebungswinkel, Länge undSchwere gleich sind, schwingen isochronisch; wei-chen hingegen zwei Pendel in einer dieser Bedingun-gen von einander ab so sind die Schwingungszeiteu