Von der Schwere.
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5) Die Wurfweite, die Höhe der Bahn, der Ele-vationswinkel etc. haben ein gewisses bestimmtes Ver-hältnifs zu einander, so dafs, wenn zwei von ihnenbekannt sind, dadurch auch die übrigen leicht ge-funden werden können. Ist das übrige gleich, so istdie gröfste Entfernung, bis zu welcher z. B. einScbufs auf einer wagerechten Linie kann getriebenwerden, dann gegeben, wenn der Erhebungswinkelder Hälfte eines rechten Winkels oder 45 Gradengleich ist.
4) Geworfene Körper würden vollkommene Pa-rabeln beschreiben, wenn nicht gewisse UmständeEinflufs auf sie hätten, welche mehr oder minderbedeutende Abweichungen von der wahren paraboli-schen Bahn zur Folge haben. Vorzüglich giebt esdrei Ursachen, welche jene Bahn nrodificiren: a)
weil die Schwere nicht in senkrecht auf den Hori-zont gehenden Richtungen wirkt; b) weil (wie inder. Folge gezeigt wird) die Schwere nach Verhält-nifs der Quadrate der Entfernungen vom Mittelpunctder Erde abnimmt.: und vorzüglich c) der Wider-stand der Luft; welcher nach Maafsga.be ihrer Wärme»Dichtigkeit, wellenförmigen Bewegung etc. sehr ver-schieden ist, und daher nie genau (bei Berechnun-gen) berücksichtigt werden kann, sondern zum Theildurch Erfahrung ausfündig gemacht werden mufs.Oefters beträgt der Widerstand 20 — 50 mal soviel alsder Widerstand des Schusses, und die wagreclite Scliufs-weite ist oft viel geringer als der zehnte Theil vondem, was sie, nach der parabolischen Theorie seynsollte. Bei einerlei Erhebungswinkel verhalten sichder Erfahrung gemäfs, die wagerechten Wurfweitenzu einander, wie die Quadratwurzeln der anfänglichen