Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
157
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Aehnliche Hypothesen liegen denen §. 26. N. 4. ge-dachten Naturansichten zum Grunde.

6) Descartes, Huygens, Bülfinger, Kratzen-stein und le Sage wollten die Schwere zum Theilvon einer freien seit wermachenden Materie ab-leiten; eine Hypothese die nichts für sich aber allesgegen sich hat, wenn sie auch nur als Bilderspracheaufgefafst wird.

§ 49-

Der Stetigkeit zufolge, mit welcher dieSchwere auf die Körper (der Erfahrung gemäfs)wirkt, müssen wir den freien Fall der Körperals eine gleichförmig beschleunigte Be-wegung betrachten (vergl. §. 36. N. 3.), undzugestehen, dafs jeder fallende Körper, wenn ereinen gewissen Raum von seinem ehemaligenRuheorte an durchläuft, nach Verlauf einer ge-wissen Zeit einet Endgeschwindigkeit erlangt,die ihn, wenn die auf ihn wirkende Schwerezu wirken aufhörte, in der gleich grossen Zeitdurch den doppelt so grossen Raum gleichför-mig* treiben würde. Erfahrung hat gelehrt,dafs ein schwerer Körper beim freien Falle (inunseren Gegenden in der ersten Zeitsecunde eineHöhe von 16,094662 pariser Fufs oder 2175,63pariser Linien, oder 16,625 rheinländische Fufsdurchläuft; und mittelst dieses Erfahrungssatzesin Verbindung der allgemeinen Gesetze gleichför-mig beschleunigter Bewegung (vergl. §.64. N. 10