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1 (1810)
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154
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I. Theil. I. Capitel.

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Höhen bis zu 321 Par. Fufs Versuche der Art ange-slellt. Ausserdem vergl. man noch über die Ent-deckung und Erforschung der Schwere §. 11. N. 3.

§. 48.

Als Ursache des Falles der Körper, und derdabei stattfindenden gleichförmig beschleu-nigten Bewegung, nimmt man seit Galli-LKi eine vom Mittelpuncte der Erde aus.stetigwirksame Anziehungskraft an, welche man dieSchwere (Gravitas) nennt; auch bezeichnetman das Phänomen selbst: das Bestreben un-terstützter Körper, die auf ihre Unterlage drü-cken, nach Wegnahme dieser Unterlage zu fal-len oder sich zu senken, d. li. sich in einergeraden Linie nach der Erde zu von selbst zubewegen, mit diesem Ausdrucke.

1) Jede in der Richtung des Falles gegebene Linie,nennt man loth- oder jsenk recht oder vertical(Linea verlicalis); sie macht mit der Oberfläche still-stehenden Wassers und mit jeder in der Ebene desscheinbaren Horizonts liegenden Erdfläche, oder über-haupt mit jeder wasserrechten oder Horizon-tal ebene (Planum horizontale) rechte Winkel. Istaber die Richtung des Falles senkrecht, und stehtauf der Oberfläche einer Kugel nur dann eine Liniesenkrecht, wenn sie durch den Mittelpunct derselbengeht, so miifste auch, falls die Erde eine Kugel (undmithin die Ebene des scheinbaren Halbmessers ihrePlantangente) ist, die Richtung fallender Körper, inder Richtung des Halbmessers der Erde, oder die