Näh. Untersuchung d. Beweg, u. ihrer Gesetze. i 3 i
wird. Mit der Diagonalmaschine lassen sichVersuche darüber anstellen.
5) Diejenige Wissenschaft, welche die Bewegungs-kräfte der Körper im Allgemeinen zum Gegenständehat, heifst die Dynamik. Werden die Kräfte be-trachtet, insofern sie sich entweder das Gleichgewichthalten, oder sich in Bewegung setzen, so kann manwieder unterscheiden, ob es feste, tr opfb arf lüs-sige oder elastischflüssige sind, und die dahingehörigen Zweige der angewandten Mathematik heis-sen im ersten Falle Statik und Mechanik; imzweiten H y d r o s t a t i k und Hydraulik und imdritten Aerostatik und Aerometrie.
§. 42..
Die Gesetze des Druckes (§. 40.) lassensich auch auf den Stofs harter Körper an-wenden, stossen nämlich zwei harte Körper mitgleichen Bewegungsgrössen auf einander, sokommen beide nach dem Zusammenstossen inRuhe; und bei ungleichen Bewegungsgrössengilt das bei dem Widerstande §. 3 y. aufgestellteGesetz. Es wird nämlich die stärkere ßewe-gungsgrösse um so viel vermindert, als wie dieschwächere (welche ganz aufgehoben wird) be-trägt; sie wirkt nun noch mit dem Ueberschusseihrer Kraft, den überwältigten Körper in ihreranfänglichen Richtung forttreibend. Da diesersich aber nicht bewegen kann, ohne Widerstandzu leisten, so vertheilt sich die noch übrigeStofskraft in die Massen beider Körper gleich-