Näh. Untersuchung d. Beweg, u. ihrer Gesetze, i o<)
vorgestellt werden, mithin sind auch die Gesetzeorganischer Tliäligkeit ■ nur Bewegungsgesetze, undinsofern scheint eine (in neueren Zeiten theils aufanderen Wegen häufig versuchte) Construction desOrganismus a priori möglich Wären wir z. B. imStande, in folgender Formel für die Ellipse y 3 = px
J)
— , mittelst der Erfahrung die beiden Grössen
p und a anzugeben, so würden war die Organisa-tion a priori construiren können; während wir jetzt,wo wir von der innern Thätigkeit des Organismusnichts zur Anschauung erhalten, entweder zu nie si-cheren Analogien die Zuflucht nehmen, oder die un-bestimmten Grössen in jener Formel für immer un-bestimmt lassen müssen.
3) In Rücksicht auf Organisation können wir auchinnere und äussere Bewegung gestatten. Wennz. B. der Sinnesnerve ohne merkbare äussere Verän-derung zu einem ganz anderen Daseynsverhältnifs ge-langt, als wie er zuvor besafs, so können wir die-ses einer inneren Bewegung zuschreiben; jedoch istdieser Unterschied immer mehr oder weniger bild-lich, und man kann dann auch mit gleichem Rechlevon der Bewegung des Geistes, z. B. vom Denkenzum Wollen etc.; als von innerer Bewegung sprechen.
4) Eine unendliche Bewegung kann in der An-schauung nicht als geradlinigte dargestellt werden;weil sie wie eine auf einen bestimmten Raum ein-geschränkte gerade Linie, notliwendig Anfang undEnde haben mufs.