Bestimmung der allgem, Begriffe in der Physik. 95
Folge näher zu untersuchenden Phänomene derCohäsion und die Crys tallisation; oderzwischen mehr oder -weniger ungleich-artigen Materien ohne merkliche Qua-litätsänderung, wohin die Phänomene derFlächenanziehung oder Adhaesion, sowie diejenigen der Losung (Solutio) zu zäh-len sind; oder zwischen ungleichartigenMaterien mit merklicher Qualitätsän-derung, hieher gehören die eigentlich chemi-schen Anziehungserscheinungen, die zusammenunter dem Ausdrucke der chemischen odermischenden Verwandtschaft (Affinitas che-mica mixtionis) begriffen und rücksichtlich ihresErfolgs durch Einungsstreben bezeichnet werden;oder endlich zwischen einem bereits be-stehenden Ganzen und mehr oder min-der fremdartigen Materien, wo das Ganzejene fremdartigen Materien in sich aufninnnt,in seine Masse umwandelt, und dadurch seinBestehen (für eine gewisse Zeit) sichert. Dieseleztere Anziehung ist nur bei organischen Wesengegeben, und bezeigt das Wesentliche des indi-viduellen Assimilationsprocesses, der mit seinenbegleitenden Phänomenen hieher gehört. Vergl.§. 3 . N. 9. —- Uebrigens je einfacher die sichanziehenden Materien sind, und je mehr Beriili-rungspuncte sie darbieten; um so stärker fällt