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Einleitung. III. Absclmiit.
So sagen wir von seiner Dichtigkeit, dah sie gleich-förmig (densitas aequabilis, uniformis) sey; ist hinge-gen dic.Quantilät der Materie in den gleichgrossen Thei-len verschieden, so ist die Dichtigkeit ungleichför-mig (inaequabilis). In solchen Fällen wie der leztereangegebene, bestimmt man die mittlere Dichtig-keit, (densitas media). Gesetzt die eine Dichtigkeitheisse D, die andere d, die mittlere A, das eine
Volumen V, das andere v; so ist A :zz:
2 ) Die Grösse der Masse eines Körpers, seine Pon-derosität oder sein Gewicht für sich betrachtet läfstsich nicht bestimmen, wohl aber das Gewichtsverhält-nifs zu einem anderen gegebenen Körper; und umdaher auszumitteln, welcher Körper unter mehrerender schwerere sey (in welchem Verhältnisse die Mas-sengrössen stehen) nimmt man die Grösse desDrucks eines bestimmten Körpers gegen die Unterla-ge zur zu vergleichenden Einheit an. Man nennt die-se Einheiten Gewichte; z. B. einCentner, einPfnnd,ein Loth, ein Gran etc., und die mittelst dieser Ein-heiten herausgebrachte Grösse des Drucks, ohne da-bei auf das Volumen des zu bestimmenden KörpersRücksicht zu nehmen: sein absolutes Gewicht.Vergleicht man aber die Volumina zweier Körper beigleichem absoluten Gewichte miteinander, so ergiebtsich hieraus ihre (comparative) Dichtigkeit, oderihr specifischns Gewicht (vergl. oben), wel-ches auch von Einigen die e i g e n t h ü m 1 i c h e Schwe-re oder E ig ens ch w er e der Körper genannt wird.Bei physischen Versuchen bedient man sich in Deutsch-land am häufigsten des Nürnberger Medici'nalgewiclits.Hiernach enthält: