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Einleitung. III. Abschnitt.
§. 22.
Jeder Körper erfüllt seinen Raum, undmacht es unmöglich, dafs ausser ihm noch einanderer Körper seinen Raum entnimmt, er lei-stet daher gegen jeden andringenden Körper,der ihn aus dem Raume zu verdrängen strebt,Wiederstand (vergl. §. so.) oder ist für ihn un-durchdringlich. Die Undurchdringlich-keit (Impenetrabilitas ) als allgemeinste Er-scheinung an den Körpern, mufs einen eben soallgemeinen Grund haben, und diesen nennenwir die Materie (Materia); so wie die Grösseoder Menge derselben Masse (Massa, Qualitasmateriae) , deren Bestimmungsmethode späterVorkommen wird.
i ) Die Alten Hessen die Dingenweit aus dem Chaoshervorgehen; dieses war ihnen das noch nicht verschie-denartig entwickelte Daseyende. Will man für dieseAbstraction des Begriffs der besonderen körperlichenExistenz etwas substituiren, so kann dazu der Begriffder Materie dienen, die dann aber nicht sowohldas Daseyende als Raumerfiillendes, sondern als über-haupt nur Seyendes bezeichnet, dessen Entwicke-lung oder Bestimmung zur raumerfüllenden Existenzoder entgegengesetzt, zum blofs thätigen geistigenSeyn dann noch unentschieden ist (Man vergl. Käst-ners Grundrifs der Chemie: Einleitung §. 2 .).
2) Der Undurchdringlichkeit in obigem Sinnedarf die chemische Durchdringung oder Mischungnicht entgegengesetzt werden.