Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
68
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Einleitung. III. Abchnitt.

bende , das Anorganische als das einer äusseren Notli-vvendigkeit mehr unterworfene betrachtet , und diekrummlinigte Begränzung als die individualisirtereansieht. Indefs |gilt dieses hlofs von dem Anorgani-schen , in so fern es gestaltet ist; das Gestaltlose,das Tr opfb a r-Flü s s i ge ist auch kruminlinigt be-gränzt, jedoch nicht durch eigene unmittelbar entwi-ckelte Kraft, sondern (wie die Folge der Untersu_chung zeigen wird) durch äusseren Druck (Vergl. §.5- N. 4 .).

5) Die Räume selbst sind me Ts bar, d. h. ihreGrösse Iahst sich vergleichen, nnd um dieses zu kön-nen, nimmt man in der Mathematik einen Raumvon willkürlich bestimmter Grösse als zu vergleichen-de Einheit an; und sofern die körperliche Ausdeh-nung der Anschauung drei Hauptrichtungen (Dimen-sionen) der Länge, Breite (auf erstere senkrechtgehend), und Tiefe oder Dicke (auf beide senk-recht gehend) gestattet (wovon die gröfste dieser Di-mensionen, im Falle sie ungleich sind: Länge unddiese für sich gedacht Linie, deren Anfang der Punctist, die folgende Breite, und beide vereint ohneTiefe gedacht Fläche, und die kleinste Dicke ge-nannt wird), in so fern nimmt man für die Linieneinen Längenfufs, Zoll etc. zum Maafsstabe an; be-trachtet sie aber nicht als zum Bestehen des Raums(der als stetige Grösse [Quantitas continua] keineTheile hat) nothwendige, sondern nur als der Mög-lichkeit nach vorhandene Theile.

6) Das gesunde menschliche Auge unterscheidetetwa den zehnten bis zwölften Theil einer Linie(als roten oder i2ten Tlic-il eines Zolles) genau, wei-terhin hört Messrtng und Unterscheidung auf; aber