Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
48
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Einleitung. II. Absclmiit.

Dan. Bernouicli, dAlembert, Tob. Meyer, Käst-ner, Hindenburg, Segner, Arbogast, Karsten,Lagrange , Laplace und einige noch lebende deut-sche Mathematiker, daraus vorzüglichen Nutzen. Je-der einzelne Theil der Physik eilt unaufhaltsam sei-ner Erweiterung und tieferen Begründung entgegen,und oft wider den Willen seines Bearbeiters wird erden übrigen Theilen inniger verbündet, als wie esdie kühnste Vermuthung anzugeben vermochte; undhierdurch vorzüglich wird jene Einseitigkeit gehemmtwelche, wie wir in der Folge zu zeigen Gelegenheithaben tverden, durch einzelne Bearbeiter der Physikherbeigeführt, sich öfters des Ganzen zu bemächtigenschien, indem sie, die schärfste Isolation der einzel-nen Phänomene zum Ziele habend, der Einheit desGanzen, wiewohl ohne glänzenden Frfolg Hohn sprach. Nach und nach wird es den jetzigen Naturfor-schern klarer, dafs jedes Weltindividuum, jede Natur-erscheinung in den übrigen ihre Bedeutung, ihrengegenseitigen Aufschlufs findet; dafs jede Bewegungs-weise einer anderen in der Natur entspricht, die vondem Scharfsinne des Forschers aufgesucht werden mufs7und dafs, vorzüglich bei einzelnen Gliedern einesmehr oder minder relativ bestehenden Ganzen, jeneBedeutung sehr hervorstechend entwickelt ist. Manstrebt, die zahlreichen anscheinend auch noch so he-terogenen Phänomene zu umfassen, indem man sichbemüht, solche allgemein gültige Gesetze zu entdecken,die jeder Erscheinung im Raume und jedem Wechselin der Zeit vorschweben. Unvermerkt strebt jeder ächteNaturforscher, die Lebensgesetze seiner selbst im Lebendes Ganzen wieder zu finden, und so einer höhern Wei-he entgegen eilend . zu erfüllen , was sein Name heischt.