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Wahrscheinlich kommt indess ein grosser Theil derWasser des Quadersandsteins gar nicht in der oben erwähn-ten Thahnulde zwischen ihm und den KreideeebirQe zuTage, sondern dringt gleich unmittelbar in die Spalten undKlüfte des letztem, welches gegen die Ebene abfällt, undkommt nun erst am Fusse des Bergrückens zum Vorschein.So erklärt sich aus der grossen Zerklüftung des Ouader-sandstein- und des Kreidebirges die merkwürdige Erschei-nung des Ilervortretens so mächtiger Quellen, wie derJordan, die Lippe, di e Pader u. s.w. sind- Streng ge-nommen , kann man daher ihren Ursprung nicht da anneh-men , wo sie hervorkommen; sondern er ist in jener Thal-mtilde zwischen dem Quadersandstein - und dem Kreide-gebirge zn’suchen, und es sind daher eigentlich Flüsse, dieeinen unterirdischen Lauf haben , und an den bezeichnetenStellen zu Tage kommen-
Die Wasser des Teutoburger Waldes sind es wahr-scheinlich ferner, welche die Spalten und Klüfte des gan-zen Kreidegebirges, das sich ohne Zweifel in der Münstcr-schen Ebene bis über Coesfeld fortzieht, und an verschie-denen Stellen inselarlig aus dem Sande hervortrilt, erfül-len. Da überhaupt, nach Ilrn. Glidfs Beobachtungen, un-mittelbar auf dem Quadersandsteine sehr mächtige Kreide-kalkstein-Bänke abwechselnd mit dünnen Kreidemergel -Bänken Vorkommen, und gerade diese Lager sehr zer-klüftet sind; da ferner gegen die jüngeren Schichten hindie reineren Kreidelager in ihrer Mächtigkeit ab-, dage-gen die tbonigen Mergelschichten zunehmen, vorzüglichin dem allen Meerbusen von Paderborn und Münster, unddie letzteren zwar die Anlage zur Fortsetzung der Zerklüf-tung der Kreidekalkstein-Bänke zeigen, jedoch wirklicheSpalten-Oelfnungen darin seltener Vorkommen: so möchtediese Mergelmasse vorzugsweise wasserhaltend seyn. Wirddiese wasserhaltende Schicht durchbohrt, so lassen sichmit der grössten Wahrscheinlichkeit artesische Springquel-ian erwarten. Zu Werl, Münster u a. a. Orlen Westphalenssind in neuerer Zeit wirklich mehrere erbohrt worden.Ohne Zweifel würde» sie mit noch günstiger»» Erfolg in