hat, ferner die Afte, die am waldigen Rücken zwischeni'iirstenbcrg und Bleiwäsche entspringt, und endlich die..Urne, welche bei den Dorfe Alme hervorkommt. DieAa und die Sauer haben ebenfalls ihien Ursprung im Qna-dersandslein, die Afle entspringt im Quadersandslein undim flötzleeren Sandstein # ), und die Alme im Bergkalk desUebergangsgebirges. Ziehtman eine Linie von Neucnbcckcnüber Dahle nach Grundsleinheini, so bildet sie in fast c eraderRichtung die Grenze des oberirdischen Laufes der Beclcc,des Baches von Schwaney , der Aa und der Sauer. DieAfte versinkt nur theilweis, indem sie immer noch Was-ser der Alme zuführt. Ebenso verliert die Alme, nach derAufnahme des Restes von der Afte, auf ihrem ganzen Laufevon Büren bis beinahe zu ihrer Mündung in die läppe, ei-nen grossen Theil ihres Wassers, und in trockenen Jahrenversiegt sie auch ganz. Unter den Spalten , in die sie sichverliert, ist besonders eine bei den Dorfe Brenkcn zu er-wähnen , die sich in Gesecke, 2 Stunden davon entfernt, imsogenannten Eslcerf wieder ausmündet. Dieser unterirdi-sche Lauf ist vollkommen constatirt, und zwar, der Sage nach,auf juridischem Weg in einem Processe zwischen den Hrn.von Brenken und der Aebtissin zu Gesecke ; denn als er-sterer jene Spalte zur Benutzung des Wassers für seine Müh-len verstopfen liess, trat Wassermangel m dem Stille zuGesecke ein.
Die Linie des wahrscheinlichenWiederhervorkommensaller dieser im Kreidegebirge versiegender Wasser läuft amRusse des Bergrückens des Teutoburger ITa/des und derHaar von läppspringe nach Paderborn, Elsen, Salzkotten,Gesecke u. s. w.
’j Uii-Mir zum Steinköhlengebirge gehörender Sandstein ist imbergmännischen Publicum der Grafschaft Mark unter demNamen fotzleerer Sandstein gebräuchlich. Der Name Koh-Jensandstein, der wohl dafür gebraucht wird, scheint dess-halb unpassend zu seyn, weit zwischen ihm die Steinkoh-lenflötze fehlen. (Vgl. von Dechen in das Gebirge in Rhein-land Westphalen, herausgegeben von miggerath Bd. II.S. 77.)