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Wasser No. 1 betrug das SauerstofFgas 20,16 und in demWasser No. 2 betrug es 21,39 Proc.
Dieser Ansicht entsprechend müssen die Puder <\no\-len, je tiefer sie hervorkoinmen, um so mehr Luft auf-genommen haben, und diess wieder stimmt sehr gut mit derstärkern Gasentwickelung aus den warmen, wie aus denkalten Pade/'quellen, von denen eben, ihrer geringem Wär-me wegen, ein minder tiefer Ursprung als von jenen zuverinuthen ist.
Die Absorption von atmosphärischer Luft durchWasser kann auf doppelte Weise gedacht werden. Ein-mal wird sie in den mehr oder weniger senkrechtenSpalten während des Durchfallens des Wassers durch dieLuft, nach Art der sogenannten Wassertrommel, erfol-gen, wo Wasserdruck und vielfache Berührung des Was-sers mit der Luft gleich fördernd wirken. Zweitens lässtsich denken, dass Luft in Klüften, welche durch Spaltenmit der Atmosphäre communicirt, sobald die herabfliessen-den Meteorwasser die letzteren nicht ganz erfüllen, da-von abgesperrt werde, wenn zur Regenzeit die Spaltengeschlossene hydraulische Röhren bilden. In lelztermFall erleidet die eingeschlossene Luft den ganzen Druckder sperrenden Wassersäule, und wird daher in hohemGrad ahsorbirt werden.
Wenn mit grosser Wahrscheinlichkeit angenommenwerden kann, dass die vermuthete Entstehung der Koh-lensäure in den süssen Quellen am westlichen Abhangedes Teutoburger Waldes und an anderen, unter ähnlichengeognostischen Verhältnissen entspringenden, Quellen denwahren Hergang der Sache bezeichne: so bin ich jedoch weit-entfernt anzunehmen, dass alle Kohlensäure, die wir inQuellen und namentlich in Säuerlingen finden, auf glei-che Weise entstehe. In einem spätem Aufsatze werdeich mich bemühen zu zeigen, dass schon jenseits desTeutoburger Waldes , am östlichen Abhänge, die dortigenMineralquellen ihren Kohlensäure - Gehalt ganz anderenProcessen verdanken müssen. Mit gleicher Wahrschein-lichkeit können wir indess annehmen, dass die nie lieh-