III. Theil. XII. Capitel.
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Thl. I. Fig. XV. — die Schneeflocken) theils in un-vollkommenen dünnen Blättern (das Salzhäutchen)oder aus einem festen Körper (Bild. d. meist. Kry-stalle); die von mir beobachtete kugelich-stralige Ge-staltung des essigsauren Kalks ohne Ansatzpunct,mitten im Flüssigen, ist eine scheinbare Ausnahme,welche dort Statt zu finden pflegt, wo das werdendeGebilde zwischen Gallerte und Krystall schwankt. Je-ner Gegensatz des Zustandes hat (bei denen demMagnetismus günstigen Umständen) zunächst Polari-sirung der Flüssigkeit zu Folge, n<\ch Art der magne-tischen Vertheilung, wodurch sich die krystallisirbarenTheile um jene Stelle hinter einander versammeln,von wo die vertheilende Wirkung anhob. Jedes Theil-chen bietet dem gegenüberstehenden den entgegenge-setzten Pol dar, und alle vereinigt bilden, weil dieWirkung nach allen Seiten geht, parallele Blättchen.Die Polarität ist nicht mehr die der Linie, sondernes schneiden sich die Richtungen nach welchen dasEinzelne abgestossen wird gegenseitig, jedes Theilchenbildet mit dem andern einen Winkel; wie dieses ohn-gefähr durch Fig. 40 angedeutet ist, und diese Rich-tungen durch die ganze Masse parallel gedacht, gebendie krystallinische Structur. Der Ansatzpunct giebtdie Hauptrichtung der Polarisirung, weicher sich diaübrigen unterordnen; deren Richtung die Lage undderen Energie die Länge des Krystalls begründet. Di»hiedurch hervorgehenden Ebenen, bilden unter sichbestimmte Winkel: .den Durchgang der Blätter,und begrenzen einen Körper, den wir mit Hautdie Kerngestalt (Forme primitive) nennen; zu-gleich begrenzt sich aber auch äusserlich die Massediesen Richtungen gemäi's, die sekundäre Form