Geschichte der Natur.
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darstellend; der Krystall tritt als Körperganzes hervor.Form und Zahl der Krystallkerne ist bei jedemkrystallinischen Ganzen bestimmt; als Grund kernscheint das Hexaeder betrachtet werden zu müssen.Vergl. Weiss a. a. O. Oken Lehrb. d. Naturp'iiios.I. 121. ff, Kästners Grundr. d. Chem. I. 74— 77.78 — 81. Hausmanns krystallographische Beiträge.Braunschweig 1803. 4.
3) Jede mit Hülfe des W a s s e r s krystallisirendeMasse, hat eine von ihrer chemischen Qualität ab-hängige bestimmte Capacität für das Wasser,mit der die ersten Abstossungsrichtungen, und somitdie Figuration des ganzen Krystalls im bestimmtenVerhältnisse stehen. Kästner a. a. O. — Ein bereitsgegebener Krystall wirkt auf denjenigen Theil der li-quiden Umgebung zuerst und am stärksten, dessenBeschaffenheit mit der seinigen am meisten überein-stimmt; dabei oftmals chemische Ziehkräfte überwäl-tigend (Cap. VII.). Eine wässrige Lösung von Glau-bersalz und Salpeter mit einem Salpeterkrystall in Be-rührung gebracht, läfst zuerst den gelösten Salpeterund darauf .erst das Glaubersalz krystallinisch fallen,und umgekehrt, wenn statt des Salpeterkrystalls einGlaubersalzkrystall hineingelegt wurde. — Finsternifsund Kälte sind der Salzkrystallisation günstig. —Krystallisation des Kamphers, so wie auch desPhosphors durch Einflul's des Lichts. — Zunahmedes Flüssigkeilsdrucks erhöht die Kryst llisationsthä-tigkeit; Leblanc im Journ. de Phys XXX11I. 376.Einflufs des Galvanismus auf die Krystallbildung: Rit-ter in seinen Beitr. I. 273. — Ueber die Entste-hung der sogen, unbestimmbaren Krystallisationen; derIncrustationen, Tufs, Sinter und Pseudoinorphosen.
4) Aus der Vereinigung der Gallertbildenden - undKrystallisationskräfte zu einem höheren Ganzen, schei-nen die Gestaltungen des Organischfesten her-vorzugehen, welche dem einzelnen Organismus zu be-stimmten Zwecken dienend , stets von der Beseelungdes Individuums abhängig und eben dadurch sehrmannichfaltig seyn müssen. Erste Verbindung vonFestem und Flüssigen in der Bläschen- und Zellen-bildung (Infusorien), — Spiralfasern, Spiegelfasern,