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2 (1810)
Entstehung
Seite
929
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Geschichte der Natur.

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darstellend; der Krystall tritt als Körperganzes hervor.Form und Zahl der Krystallkerne ist bei jedemkrystallinischen Ganzen bestimmt; als Grund kernscheint das Hexaeder betrachtet werden zu müssen.Vergl. Weiss a. a. O. Oken Lehrb. d. Naturp'iiios.I. 121. ff, Kästners Grundr. d. Chem. I. 74 77.78 81. Hausmanns krystallographische Beiträge.Braunschweig 1803. 4.

3) Jede mit Hülfe des W a s s e r s krystallisirendeMasse, hat eine von ihrer chemischen Qualität ab-hängige bestimmte Capacität für das Wasser,mit der die ersten Abstossungsrichtungen, und somitdie Figuration des ganzen Krystalls im bestimmtenVerhältnisse stehen. Kästner a. a. O. Ein bereitsgegebener Krystall wirkt auf denjenigen Theil der li-quiden Umgebung zuerst und am stärksten, dessenBeschaffenheit mit der seinigen am meisten überein-stimmt; dabei oftmals chemische Ziehkräfte überwäl-tigend (Cap. VII.). Eine wässrige Lösung von Glau-bersalz und Salpeter mit einem Salpeterkrystall in Be-rührung gebracht, läfst zuerst den gelösten Salpeterund darauf .erst das Glaubersalz krystallinisch fallen,und umgekehrt, wenn statt des Salpeterkrystalls einGlaubersalzkrystall hineingelegt wurde. Finsternifsund Kälte sind der Salzkrystallisation günstig.Krystallisation des Kamphers, so wie auch desPhosphors durch Einflul's des Lichts. Zunahmedes Flüssigkeilsdrucks erhöht die Kryst llisationsthä-tigkeit; Leblanc im Journ. de Phys XXX11I. 376.Einflufs des Galvanismus auf die Krystallbildung: Rit-ter in seinen Beitr. I. 273. Ueber die Entste-hung der sogen, unbestimmbaren Krystallisationen; derIncrustationen, Tufs, Sinter und Pseudoinorphosen.

4) Aus der Vereinigung der Gallertbildenden - undKrystallisationskräfte zu einem höheren Ganzen, schei-nen die Gestaltungen des Organischfesten her-vorzugehen, welche dem einzelnen Organismus zu be-stimmten Zwecken dienend , stets von der Beseelungdes Individuums abhängig und eben dadurch sehrmannichfaltig seyn müssen. Erste Verbindung vonFestem und Flüssigen in der Bläschen- und Zellen-bildung (Infusorien), Spiralfasern, Spiegelfasern,