Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
921
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Geschichte der Natur.

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vrtütsamer Zerstörung beurkundet sich ausserdem,durch die in den Flötzgebilden Familienweise ruhig,und durch die ohne Ordnung und zertrümmert abge-lagerten Kalkschaalenthiere. In geringerer Zahl er-scheinen in neueren Flötzformationen die fossilenFische und Pflanzentheile, und in noch geringererZahl, in den jüngsten Flötzgebilden, die der Amphi-bien, Säugethiere und Vögel. 2000 Fufs unter und15872 F. über Meeresfläche finden sich in Flötzgebir-gen organische Uebsrreste. Auch die Flötzge-birge streichen von S. O. nach N. W., jedoch kom-men schon häufigere Ausnahmen vor. Merkwürdigist die gewöib - und giebeldachartige Beugung derSchichten einer und der anderen Kette in manchenFlötzgebilden, so dafs die Schichten auf der einenSeite nach S., auf der anderen nach N. senken. DieSchichtensysteme, sowohl der Ur- als auch derFlötz-gebilde bestehen aus verschiedenen Felsarten, vondenen sich einige häufig in kleinen Räumen wieder-holen und dadurch die vorherrschenden Glieder dar-stellen. Die äussere oberflächliche Gestalt, die Hö-henrücken, und die Richtung der Bergketten sinddie Producte weit neuerer Umwandelung, als die ein-geschlossenen "elsgebilde selbst,

7) An den Seiten aller Gebirgsganzen sind zahl-lose Trümmer (theils als Nagelflue - und Sandstein-gebirge, theils als Geschiebe und 10 = 30000 Cent-ner schwere Steinmassen, auf 15 50 geographischeMeilen weit ausgestreut, theils zu Sand-, Thon - oderKalkerde zerrieben und in unweit grösseren Streckenverbreitet) als auf geschwemmt es Land abgesetzt;dessen Entstehung auf sehr verschiedene gewaltsameUmwälzungen durch grosse Fluten hindeutet, deren