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2 (1810)
Entstehung
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III. Theil. XII, Capitel.

risch - vegetabilischen Ursprungs; die ersten Organisa-tionen waren im Wasser lebende Thierpflanzen oderPflanzenthiere, die Spaltung in Thier und Pflanzescheint einer späteren Zeit anzugehören. Je früherein Individuum erzeugt wurde, uni so einfacher undallgemeiner mufsten die zu seinem Entstehen nöthi-gen Kräfte seyn, und noch jetzt sind die zwischenThier - und Pflanzenleben schwankenden Organismendiejenigen, deren Erzeugung durch die allgemeinstenNaturkräfte begründet wird,

5 ) Pie Schichtenstreichung in den Urfelsformatio-nen zeigt die (auf einen eleptrischen Meridian deu-tende) Richtung von S, W, nach S. O.; die Schich-tenstellimg ist gewöhnlich senkrecht und nach S. O.geneigt, oder (auf Magnetismus im Grossen, undWirkung der Anziehung und Axendrehung der Erdedeutend) nach N. und N. W. schauend,

6) Der Urfelsbildung folgte die der Flötzgebir»ge, welche die stärksten Geschichtsspuren sowohl vonden wechselnden Perioden grosser Ruhe (mechani-scher Niederschlagung) und Zerstörung, als auchvon dem Erwachen des bestimmt vegetabilischen undbestimmt animalischen Lebens in sich tragen; wäh-rend in den Urfelsgebilden häufig Metalle angetrof-fen werden. Alle Flötzformationen sind geschich-tet; und häufig findet man zwischen den Schichtun.gen der jüngeren und älteren, so wie zwischen denenunter den älteren (gewöhnlich aus Thonschiefer be-stehenden) streichenden Urgebirgsfonnationen, Lagervon grobkörnigem Sandstein, Nagelflue oder von ei-senhaltigen Thon; es verflofs mithin eine gewisse Zeit,ehe die Absetzung der neuen Schicht über und andie ältere begann. Der Wechsel von Ruhe und ge-