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2 (1810)
Entstehung
Seite
922
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III. Theil. XII. Capitel.

JC2

gröfste die letzte, nach N. und N. W. gehende, denjetzigen Erdboden bestimmende war. Sie vernichteteund begrub den gröfsten Theil der damaligen aufdem Lande lebenden organischen Welt, die sich imAllgemeinen von der jetzigen durch colossalen Bauund einfachere Organisation unterscheidet. In Europaist Deutschland am reichsten an Fossilien, Kno-chen von Eleplianten, Nashorn, Piiesenbüffeln, Kroko-dillen, Riesenbären und Hyänen; den gröfsten Reich-thum aber in dieser Hinsicht bietet das nördlicheAsien dar. (Vergl. oben S. 91Ö,) In Amerika lie-gen ausserdem noch zwei Riesengeschlechter: das Mam-mouth von Ohio oder der Mastodonte und das Mega-therium begraben. Sehr reich ist das aufgeschwemmteLand an Schaaltliiergeliäusen, Ueberresten von Meer-würmern und Pflanzen. Im tiefsten Norden sind fos-sile exotische Organismen gelagert.

8) Nach dem Abzug der letzten stürmenden Mee-resflut, blieben überall viele Land- und Gebirgsseenzurück, von denen die oberen sich in die zunächstunteren entleerten, und so dem Oceane zueilend, jeneplötzlichen Ueberschwemmungen bewirkten, von de-nen die Traditionen uns so so manches Wunderbareerzählen. Noch jetzt verwittern Gebirge aufgeschwemm-tes Land bildend, und allmälig ziehen sich die Welt-meere zurück, an Wassergehalt immer mehr undmehr abnehmend.

g) Die Ordnung in der die Gebirgsarten erscheinen,ist in der Regel nachstehende, woraus jedoch nichtfolgt, dafs z. B. Granit älter als Urkalkstein etc. ist;vergl. oben Nr. 4. A) Primitive: Granit, Gneis,Glimmerschiefer, Hornblendeschiefer, körniger Kalk-stein, Serpentin, Syenit, Porphyr. B) Sekundäre;