Von der Wärme.
9 ° 5
Flüssigkeiten hat man zur Zeit nichts dergleichenwahrgenommen. Es scheint eine unter 43,5° F. be-ginnende Luftentwickelung, welche dem Gefrierenvoran geht, der Grund jenes Maximums in der Ver,dichtung und darauf folgender Ausdehnung zu seyn_Vergl, meine Beitr. II. 105. die Note. ff. Die Ver-dichtung beim Erkalten von 212 0 —189J 0 F. verhältsich zu der beim Erkalten von 54,5° — 52 0 F.beim Olivenöl wie - - - - - - - 1,14 zu x
beim Alkohol wie - r - - - - - 1,29 — 1
bei gesättigter wässriger Meersalzlösung 1,58 — 1
beim reinen Wasser wie - -- -- go — 1 .
Neuerlichst behauptet Dalton das jenes Maximumder Condensation des Wassers bei 52 0 F. eintrete;Gilberts Ann. XX. 392. XXI. 458. Vergl. auch deLuc üb. d. Atmosphäre. I. §, 419. d. e. Gr. v, Rum.fords Bemerk, in Gilgerts Annal. I. 346. XX. 5Ö9.G. G. IIallstroem resp. Palander diss. de metho-dis inveniendi dilatationes liquidorum a caiorico.^Aboae ißot. u. Gilberts Ann. XIV. 297.
§. 167.
In der Regel werden die Körper durch Tem-peraturverminderung verdichtet, und häufigändern sie dabei ihren Zustand, indem sie vondem dampfförmigen in den tropfbaren, und vondem tropfbaren in den festen, oder auch unmit-telbar aus dem dampfförmigen in den festen Zu-stand übergehen. Vergl. Cap. VII. u. ob. S. 86h.Indefs ist die Zahl derjenigen Körper, welche,indem sie aus dem liquiden in den festen Zu-