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2 (1810)
Entstehung
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904
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III. Theil. XI. Capitel.

9 °'»

dampfnng angestellter Versuche. Er fand, dafs die.(Wasser-) Verdampfung in atmosphärischer, inSauerstoff-, Stickstoff-, Wasserstoff- und kohlensaurerLuft mit derselben Stärke vor sich gehe, alsim luftleeren Raume. Nur das kohlensaure Gasgewährte einige vom Wassergehalte herrührende Ab-weichungen. Gilberts Annal. a. a. O. Auch vergl.man de Lucs Theorie der Ausdünstung, in dessenIdeen üb. d. Meteorologie. Uebers. Berlin 1787. 8.

Bei übrigens gleichen Umständen erfolgt die Ver-dampfung im Sonnenlichte besser als im Schatten;im electrisirten Zustande bei leitender Umgebung bes-ser, als im nicht electrisirten. Das Licht befördertdie Verdampfung wahrscheinlich durch Erregung po-sitiver Electricilät.

7) Eine sehr merkwürdige Ausnahme von dem allg.Gesetz der Ausdehnung durch die Wärme macht dasWasser; es hat nämlich als Tropfbares ein Maxi-mum der Dichte, welches nach Daltox und Tral-xes (Gilberts Annal. XIII. 295) mit 42;5° F. oder4,7° R. eintritt, so dafs ein Wasserthermometer nichttiefer zu fallen vermag. Aendert man seine Tempe-ratur über oder unter diesem Grade ab, so wird eswieder ausgedehnt, und zwar im lezteren Falle fürjeden Grad unter 42.5 0 F. um soviel, dafs nach D.bei 52 0 F. die gesammte Wiederausdehnung der-jenigen Dilatation beträgt, welche Statt hat, wenn esvon 42,5° F. bis 212 0 erhitzt. Bei 52 0 und 53 0 F. istdie Ausdehnung genau gleich. Bei Salzlösungen willman etwas ähnliches beobachtet haben , ]edoch ist eshier sehr schwer zu bestimmen, ob die Condensationauf Rechnung eines eintretenden Maximums oder beginnender Ivrystallisaticn vor sich geht. Bei anderen