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2 (1810)
Entstehung
Seite
906
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III. Theil. XI. Capitel.

stand übergehen, sich ausdehnen nicht unbe-deutend; und es scheinen hiebet alle Körper zugehören, welche wie das Wasser bei der Er-starrung eine prismatische IC rystallgestaltund ein geringeres speci fisch es Gewichtannehmen; dagegen diejenigen, welche beim Er-starren keine regelmassige Anordnung derAggregativtheile zeigen, sondern mehr oder we-niger continuirlich zusammenhängende Massenbilden, und deren Festwerden daher ailmäiigeintritt, sich zusammenziehen.

1) Zu denen bei der Erstarrung sich ausdehnendenKörpern gehören unter andern das Wasser (Zerspren-gung gläserner Flaschen, steinerner Cisternen, eiser-ner Bomben etc. durch gefrierendes Wasser, Win.uiaMs Vers. üb. d. ausdehnende Kraft des gefrieren-den Wassers; aus den Transact. of the royal soc o£Edinhurgh II. p. 23 übers, in Grens Journ. d. Phys.VII. 280.), das Gufseisen, Zink, Spiefsglas,W i s m u t h, der Schwefel etc., welche sich dahersänuntlich sehr gut in Formen ausgiessen. Nach Thom-son ist die Ausdehnung des erstarrenden Wassers,weit grösser als die, welche es erleidet wenn es von0°B. bis zu 8o°R. erhitzt wird, weil das spec. Gewichtdes Eises nach T. c,02 ist. Zu denen bei der Erstar-rung sich ailmäiig verdichtenden Körpern gehören un-ter vielen andern: Oele, Honig, Wachs, Gla«und einige Metalle, z. B. das Merkur und Blei.

2) Entstehendes und schmelzendes Eis, hat diedie Temperatur von o° R. oder 32 0 F., welche daherder Gefrierpunct genannt wird; bereits entstände-