Von der Wärme.
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stimmten Temperaturen überein, und lassen daherdie Folgerung zu, dafs die absolute Elasticitätder Wasser dämpfe in jedem Siedgrade demjedesmaligen Barometerstände, welcherbeim Sieden des Wassers gegeben ist p r o -portionalsey.
9) .Hieraus sowohl als aus dem in obigen 165 §..ausgesprochenem Gesetze folgt ferner, dafs wenn dieTemperatur grösser ist, als zur Bildung des Dam-pfes erfordert wird, so übt der Dampf auch einenverhältnifsmässig grösseren Druck als die Luft aus,und steht daher mit einer Quecksilbersäule im Gleich-gewichte, die höher als iß 7 ' ist. Ist dagegen die Tem-peratur geringer als zur Dampfbildung in freierLuft erfordert wird, so übt der Dampf einen verhält-nifsmässig geringeren Druck aus, und steht miteiner Quecksilbersäule im Gleichgewicht, die unter28" Höhe hat. de Lucs, Betancourts , Schmidts,Gay-Lussacs, Daltons u. a. Versuche haben dieseFolgerungen bestätigt, und man ist durch diese Ver-suche in den Stand gesetzt, bei bekannter Tempera-tur die Stärke der Dämpfe zu bestimmen, v. Ger-stenberg hat neuerlichst (Neumanns Lehrb. d. Chem.I. 39g. ff.) zwei Formeln für den Wasser- und Wein-geistdampf zur Berechnung ihrer Stärke aufgefunden,die mehr als andere früher bekannte z. B, die einesProny u. a. mit den Erfahrungen übereinstimmen,und daher jenen vorgezogen zu werden verdienen; a)für die Elasticität des Wasserdampfs bei jeder Tem-
t
peratur ist die der Barometerhöhe H ;= t 7 c ■ äfe • 2 2 °'wenn t z= der Temperatur des Dampfes gesetzt wird;b) für die Elasticität des Weingeistdampfes ist die Ba-
. tu.
rometerhöhe H 1.55 ■ 2 20 — 0,5; wovon fast un-