Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
896
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III. Theil. XI. Capitel.

S 9 6

beschadet der Genauigkeit 0,5 weggelassen werdenkann. Zugleich ergiebt sich aus den oben erwähntenBeob. und aus denen Berechnungen gedachter For-meln , d a f s bei gleichen Temperaturen dieElasticität des Wasser dam pfs sicli zu derdesWeingeistdampfes verhält wie 7:16. Endlichfolgt aus allen liieher gehörenden Erfahrungen, dafsdie elastischen Flüssigkeiten nur dann fähig werden,eine höhere Temperatur anzunehmen, wenn die Com-pression ihrer Ausdehnung wiedersteht, und dafs dieCompression die Zunahme der Temperatur aller ela-stischen Flüssigkeiten nur darum gestattet, weil siesich ihrer Ausdehnung widersetzt; vergl. Neumanna. a. 0 . 405. Was für die expansiblen Flüssigkeitenrücksichtlich ihrer Erhitzungsfähigkeit die Compres-sion ist, das ist bei den festen Substanzen die Coliä-renz, die jedoch je nachdem sie in den einzelnenKörpern verschieden ist, auch verschiedene Erhitzungs-fähigkeit begründet, während die Compression füralle expans. Flüssigkeiten dieselbe ist, und ihre Wir-kungen durchgängig nicht nur ihrer Stärke proportio-nal, sondern auch gleichförmig sind. HöhereTemperatur geht also stets dort hervor, wodie Wärme gehindert wird eine ihrer In-tensität angemessene Ausdehnung zu be-wirken; vergl. a. a. O. und oben A).

10) Die in nachstehender Tabelle angegebenen Sie-depuncte des Wassers (die wenigstens bei Ver-fertigung correspondirender Thermometer hinlänglicheGenauigkeit gewähren), sind nach der obigen v. Ger-siENBEBGschen Formel ( a ) für bekannte Barometer-höhen berechnet; vergl. Neumann a. a. O. 58Ö. ff.