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2 (1810)
Entstehung
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880
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III. Theil. XI. Capitel.

bleibt im Winter wärmer, als der zu gleicher Zeitvon Schnee entblöfste, von der Luft unmittelbar be-rührte. Einrichtung und Bedeckung der Mistbeete.Umwickeln der Bäume mit Stroh. Umwickeln derFüsse mit Papier, um sie (in Stiefeln) gegen dasErfrieren zu schützen. Metalle fühlen sich untergleichen Umständen kälter an als Holz. Die erhitz-ten Körper erkalten im Quecksilber am schnellsten,minder schnell im Wasser, noch langsamer in derLuft. Im allgemeinen scheinen die Körper umso schlechtere Wärmeleiter zu seyn, je flüssiger, flüch-tiger, durchsichtiger, weniger dicht und farbenlosersie sind, und bei organischen Stoffen, je höher derStandpunct war, den sie als organisches Compositumin der Reihe organisirter Körper einnelmien; vergl.Kästners Grundr. d. Client. 50g.

2) Die Leitungsfähigkeiten heterogener Stoffe, ver-halten sich dem obigen gemäfs, wie die Zeiten, indenen sie (bei übrigens gleichen Umständen) vonihnen eingeschlossene erhitzte Körper abkühlen. Hier-auf sich stützend hat man die Leitungsv er mögen ver-schiedener Körper durch Versuche ausgemittelt, unddas Leitungsvennögen eines bestimmten Stoffes zum !vergleichenden Maasstabe wählend, ihr gegenseitigesVerhältnifs (wie das ihrer specif. Wärme) in Zahlenauszudrücken sich bemüht. Bezeichnen wir die Lei-tungsfähigkeiten zweier Körper durch L und 1 ; dieZeiten, in welchen sie eine bestimmte Temperaturannehmen oder verlieren durch T und t; die Fähig-keiten überhaupt Wärme aufzunehmen (oder ihreAnziehungen zu dem sogen. Wärmestoff) mit A unda, und die Mengen ihrer specif. Wärme mit S und