Von der Wärme.
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terer Umgebung sich langsamer abkühlt, als ein an-derer mit ihm in dieser Hinsicht verglichener, istspecifisch wärmer. Jede Abkühlung oder Erhitzunghängt aber ausser dem angeführten, von dem eigen,thümlichen Vermögen des Körpers ab, die Wärmezu leiten.
§. lf>2.
Erfahrung lehrt, dafs verschiedene Stoffedurch einen und denselben wärmenden Körperin verschiedenen Zeiten warm werden, und dieempfangene Wärme durch ihre Masse verbreiten.Man nennt dieses die Leitungsfähigkeit derKörper für die Wärme; und ein Körper istein so besserer Wärmeleiter, je schneller erdie Wärme in sich fortpflanzt und mittheilt, undin je kürzerer Zeit er einen von ihm einge-schlossenen heissen Körper abkühlt. SchlechteWärmeleiter nennt man gewöhnlich warm hal-tende Körper.
1) Seidene und wollene Kleider halten wärmer alsbaumwollene und leinene; Federbetten wärmer alsbaumwollene Decken; Strohdächer im Winter wär-mer und im Sommer kühler als Ziegeldächer. Eis-gruben mit hölzernen Bekleidungen halten äussereWärme besser ab, als mit steinernen Wänden verse-hene. Ein an einem Ende glühender Drath verletztdie das entgegengesetzte Ende berührende Hand, wäh-rend ein an einem Ende brennender Holzspahn (vongleicher Länge) am anderen Ende ohne Gefahr ge-halten werden kann. Mit Schnee bedeckter Boden