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2 (1810)
Entstehung
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871
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Von der Wärme.

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Massen von ungleichen Temperaturen mit ein*ander vermischt, so verhält sich die neue Tem-peratur des Gemisches, wie der (Quotient aus derSumme der Producte der Massen (oder Volumen)in ihre Temperaturen durch die Summe der Mas-sen. Waren mithin die Mengen (Massen) desWassers gleich, so wird die neue Temperaturgenau das arithmetische Mittel der Temperaturender einzelnen Wassermengen vor der Mischunghalten, b) Sind hingegen die Körper ungleich-artig, so werden sie (von ungleichen Tempera-turen) mit einander gemengt die neue Tempera-tur nicht in den angegebenen Verhältnissen er-langen, sondern es werden vielmehr ungleicheWärmeerregungen nötliig seyn, um in gleichenMassen dieser Körper gleiche Temperaturänderunghervorzubringen. 1 Pfund Merkur von iio°F. mit1 Pfund Wasser von 44 0 F., giebt zur neuenTemperatur des Gemenges nicht 77 0 sondern 47 0F. Oder hat das Merkur 44 0 F. und das Was-ser 110 0 F., so wird die neue Temperatur 107°seyn. Während also die Temperatur des Was-sers um 3 ° vermehrt wurde, wurde die desMerkurs um 63 ° vermindert; so viel Wärmeals mithin das Merkur um 65 ° zu erwärmen ver-mag, ertheilt dem Wasser eine Temperaturerhö-hung von 3 °, und haben daher Wasser und Mer-kur gleiches Gewicht, so veihält sich die freie(aufs Thermometer wirkende") W 7 ärme in jenem