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III. Theil. XI. Capitel.
schmolzen ist, und nun erst fängt die Temperatur•wieder an zu steigen. Aller während der Verdam-pfung oder Schmelzung zugetretener Wännestoff, wirk-te weder auf Gefühl noch aufs Thermometer, sonderndiente nur zur Zustandsänderung, des Wassers undBleies von denen er gebunden wurde, daher jeneAusdrücke: latenter Wärmestoff etc. Wird Aetzkalkoder Schwefelsäure, oder Weingeist mit Wasser 'ge-mischt, so entstehen Erhitzungen, indem jener Mei-nung genuifs, ein Theil des im Wasser gebundenenWärmestoffs zum freien strahlenden Wärme st offwird ; vergl. S. Gig. Erhitzung bei der Bildung derdunstförmigen unvollkomenen Salpetersäure durch Sal-petergas und Sauerstoffgas (§. 130.); Erhitzung beiplötzlichen Salzkrystallisationen, wenn die krystallisa-tionsfäliigen Salzlaugen an kalten Tagen in nicht zugrossen Mengenin Gläsern bewegt werden; vergl. Pa-bitzks in Trommsdorffs Journ. d. Pharm. VI. 2. 338.— Ueber die starke Erhitzung des ungelöschten Kalksmit Wasser; Voigt in seiner oben angef. Sehr. S.42.Dort wo bei Mischung fester und flüssiger Körper, oderflüssiger Körper von verschiedener Dichtigkeit sein-bedeutende Temperaturerhöhungen sLatt finden, istausser der Rückbildung des Expansibelen in Tropf-bares , oder des Tropfbaren in Starres, und ausserdabei eintretender Lösung, auch häufig Auflösungoder wenigstens Ausgleichung bestimmter chemischerGegensätze mit im Spiel. Ueber Voigts, Winterls11. a. Meinung über jene Phänomene mündlich.
9) Auf die Fähigkeit kälterer Substanzen durch be-reits warme ebenfalls erwärmt zu werden, gründetsich die Einrichtung und der Gebrauch der Wärme-tind Hitzmesser. ■— Es setzt diese Erwärmung voraus;